Alle Beys, Blades, Ratchets & Bits – mit Bildern und Erklärungen

Original oder Fälschung erkennen

Gefälschte Beyblades gibt es massenhaft, vor allem bei Temu, AliExpress und Wish, aber auch bei Händlern auf Amazon und eBay. Sie sind billig, gehen schnell kaputt, drehen schlecht und sind oft nicht auf Sicherheit geprüft. An diesen Merkmalen erkennst du ein Original.

Die wichtigsten Warnzeichen

  • Zu billig, zu viel: Ein Koffer mit 8 oder 12 Beys, Stadion und Launchern für 20 oder 30 Euro ist so gut wie immer gefälscht. In offiziellen Packungen stecken meist nur ein bis drei Beys.
  • Kein Hersteller: Auf jeder echten Packung steht Takara Tomy oder Hasbro. Fehlt das Logo, ist es falsch geschrieben oder steht eine andere Marke drauf, ist es keine Originalware.
  • Umschreibungen statt Name: Angebote wie „Kreisel-Set mit Arena“, „Gyro-Kampfkreisel“ oder „Bey Blade“ vermeiden oft absichtlich den Namen Beyblade.
  • Neu, aber ohne Packung: Neuware lose im Beutel oder in einer Plastikbox ohne Aufdruck, verschickt aus Übersee, ist fast immer gefälscht. Gebrauchte Beys von privat können dagegen echt sein.
  • Seltenes zum Schnäppchenpreis: Gewinnspiel-Preise aus Japan oder Sonderfarben gibt es nicht günstig im Dutzend.
  • Serien gemischt: Sets, in denen Beys aus Beyblade X mit älteren Serien wie Burst zusammenstecken, gibt es offiziell nicht.

Mit dem Wiki prüfen

Jeder offizielle Bey hat eine Nummer: bei Takara Tomy z. B. BX-23, UX-03 oder CX-01, bei Hasbro ein Buchstabe mit vier Ziffern wie F9324 oder G1537. So prüfst du ein Angebot:

  1. Suchen: Gib die Nummer oder den Namen oben in die Suche des Wikis ein.
  2. Vergleichen: Gibt es den Bey genau so, mit diesem Blade, Ratchet und Bit? Sieht er aus wie auf dem Bild im Wiki?
  3. Wiegen: Im Wiki steht bei den Teilen das Gewicht. Eine Feinwaage (auf 0,1 g genau) zeigt, ob etwas nicht stimmt. Gefälschte Blades sind oft deutlich leichter, weil weniger oder billigeres Metall drinsteckt. Ein paar Zehntelgramm Unterschied sind normal.

Findest du einen angeblich neuen Bey nicht im Wiki, schau in den Erscheinungskalender. Steht er auch dort nicht, ist Vorsicht angesagt.

Am Bey selbst erkennen

  • Verarbeitung: Grate, scharfe Kanten, verschmierte Farben oder unscharfe Aufdrucke gibt es bei Originalen nicht.
  • Zusammenbau: Ein Original rastet fest ein und fällt erst nach harten Treffern auseinander (Burst). Fälschungen wackeln, lösen sich schon beim Start oder lassen sich kaum zerlegen.
  • Zahnkranz am Bit: Bei Fälschungen sind die Zähne oft ungenau. Dann greift der Bey kaum in die Schiene, und der Xtreme Dash bleibt aus.
  • Drehen: Fälschungen eiern und drehen kürzer, weil das Gewicht ungleich verteilt ist.
  • Geruch: Riecht das Plastik stark nach Chemie, ist das ein Warnzeichen.
  • Launcher: Gefälschte Launcher und Reißleinen brechen schnell oder rutschen durch.

Warum Fälschungen ein Problem sind

  • Sicherheit: Bei Testkäufen europäischer Spielzeug- und Verbraucherverbände auf Temu und ähnlichen Plattformen fiel ein Großteil der Spielzeuge durch, etwa wegen Schadstoffen oder Kleinteilen, die sich zu leicht lösen.
  • Pflichtangaben: In der EU verkauftes Spielzeug muss das CE-Zeichen sowie Name und Anschrift des Herstellers oder Importeurs tragen. Fehlt das, lieber die Finger davon lassen.
  • Haltbarkeit: Fälschungen splittern, verbiegen sich oder verlieren Teile. Das gesparte Geld ist dann schnell weg.
  • Turniere: Bei offiziellen Turnieren sind nur Originale von Takara Tomy und Hasbro erlaubt.

Wo man Originale bekommt

  • Im Laden: Spielwarenhandel, Kaufhäuser und große Online-Händler verkaufen Originale, in Europa und Amerika von Hasbro, in Asien von Takara Tomy.
  • Auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay darauf achten, wer verkauft: Der Händler selbst oder ein bekannter Shop ist sicherer als ein unbekannter Verkäufer aus Übersee.
  • Import: Beys des jeweils anderen Herstellers gibt es bei spezialisierten Import-Shops. Sie kosten dort meist mehr.
  • Gebraucht: Nach Fotos von Packung und Teilen fragen und mit den Bildern im Wiki vergleichen.

Schon eine Fälschung gekauft? Auf den meisten Plattformen kann man den Artikel melden und zurückgeben. Weitergeben sollte man ihn besser nicht, vor allem nicht an kleine Kinder.

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